Gesundheit braucht Training

Der gesundheitsfördernde Mechanismus von Muskeltraining


Training schützt vor niedrigschwelligen chronischen Entzündungen

Die meisten chronischen Lebensstil-Erkrankungen gehen mit erhöhten Entzündungswerten in verschiedensten Organsystemen einher. Grund dafür sind u. a. entgleiste Abläufe des komplex arbeitenden Immun- und Reparatursystems des menschlichen Körpers. Die in der Forschung beobachteten positiven Effekte von körperlichem Training sind mitunter auf die Modulation und Harmonisierung dieser komplexen Vorgänge zurückzuführen. Durch das buchstäbliche Training des Immunsystems wird also ein antientzündliches Niveau im Organismus gefördert, das den niedrigschwelligen chronischen Entzündungen und somit den ernstzunehmenden Lebensstil-Erkrankungen effektiv entgegenwirkt (Scheffer & Latini, 2020).   

Prävention von chronischen Lebensstil-Erkrankungen


Melde Dich jetzt in Deinem Fitnessstudio an:


Effekte von Muskeltraining auf chronische Lebensstil-Erkrankungen


Stoffwechselstörungen

Regelmäßiges Muskeltraining konnte mit einer um 30 Prozent verringerten Wahrscheinlichkeit für eine Diabetes Typ 2 Erkrankung in Verbindung gebracht werden (Giovannucci et al., 2021).


Krebs-Erkrankungen

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Krebs-Erkrankung zu sterben, war um etwa 12 Prozent vermindert, wenn die Betroffenen regelmäßig Muskeltraining absolvierten (Momma et al., 2022).


Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch Erkrankungen wie Arterioskleorse, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz traten um 20–25 Prozent seltener bei Menschen auf, die Muskeltraining betrieben (Giovannucci et al., 2021).


Psychische Erkrankungen
Besonders das Muskeltraining stellte sich in wissenschaftlichen Untersuchungen als effektives Mittel zur Behandlung von depressiven Symptomen heraus. Von großer Bedeutung sind hier die individuellen Präferenzen, Ziele und Barrieren der Betroffenen (Nebiker et al., 2018).


Neurologische Erkrankungen
Studienergebnisse zeigen auch, dass Muskeltraining funktionelle Veränderungen im Gehirn hervorruft, die den Abbau von Gehirnmasse vermindern und bestimmte kognitive Funktionen verbessern. Diese trainingsbedingten Anpassungen könnten bedeutend für die Prävention und Behandlung von dementiellen Symptomen sein (Herold et al., 2019).


Muskuloskelettale Erkrankungen
Durch systematisches Muskeltraining und eine proteinhaltige Ernährung kann der voranschreitende und generalisierte Verlust von Skelettmuskelmasse bei Sarkopenie vorgebeugt oder verzögert werden (Cruz-Jentoft et al., 2019; Rogeri et al., 2022). Und auch in der Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen ist gezieltes Muskeltraining mittlerweile als Standard anzusehen (Geneen et al., 2017).   


Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle und nebenwirkungsarme Alternative zu Medikamenten und Pillen!

Es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen – starte jetzt und profitiere von der Kraft Deiner Muskeln.